Mit dem richtigen Gerät ans Ziel – Navigationssysteme

Immer häufiger fallen einem als Autofahrer die kleinen, leuchtenden Bildschirme beim Vordermann auf, die beweisen, hier fährt jemand mit Navi. Einige Autohersteller liefern diese Geräte auf Wunsch mit, bei den meisten muss oder sollte man sich selbst eins kaufen. Doch worauf sollte man beim Kauf eines Navi’s wirklich achten? Was gibt es für Unterschiede und mit welchem Preis muss ich rechnen? Auf diese und noch mehr Fragen finden Sie hier Antwort.

Man kann allerdings nicht sagen, dass ein Navi das Beste Navi ist. Wie immer hängt alles davon ab, welche Leistung erbracht werden soll und welche Funktionen wirklich nötig sind. Und das können auch nur Tests im Alltag zeigen, wo sich am realen Beispiel zeigt, ob das Navi sein Geld auch tatsächlich Wert ist. Flexibel sollen sie sein, nicht nur im Routing, daneben so einfach zu bedienen wie möglich, schließlich darf man sich nicht von der Strasse ablenken lassen, und zusätzlich finden Funktionen wie Sonderziele, MP3-Player oder auch TMC immer größeren Anklang unter den Nutzern. Eine zuverlässige Zielführung, aktuelle und umfangreiche Karten und soviele Extras wie nur möglich bekommt der Kunde heutzutage schon unter einem Preis von 250 Euro. Wer allerdings einen Alleskönner sucht, der einem beispielsweise die energiesparendsten Routen anzeigt oder in Echtzeit gemeldete Staus umfährt, bzw. in die Planung mit einbezieht, der muss weiterhin deutlich mehr Geld auf den Tisch legen.

Grundsätzlich ist erst einmal das Routing eine der wichtigsten Aufgaben des Navigationsgerätes. Mit allen Geräten kommt man zumindest an, wenn auch nicht immer auf den Meter genau da, wo man hin will. Aber die Berechnung einer Route und die Dauer, bis das Navi auch wirklich das erste GPS-Signal empfangen hat und überhaupt einsatzbereit ist, die unterscheiden sich von Gerät zu Gerät. Hier liegt übrigens das TomTom beispielsweise mit einem Schnitt von unter zehn Sekunden pro Strecke recht weit vorne, während das Garmin Nüvi mit einem Schnitt von mehr als 20 Sekunden ein wenig langsam wirkt. Nichtsdestotrotz, für den, der es nicht so eilig hat, spielen diese Sekunden Unterschied sowieso keine Rolle.
Bei den Extras sind die Unterschiede schon gravierender. Erstmal gibt es Funktionen, die direkten Nutzen für das Navi bieten, zweitens Funktionen, die Mehrwert bieten ohne die Qualität des Gerätes an sich zu verbessern. Zu ersterem gehören ganz klar Features wie das TMC, auch genannt Traffic Messenger Channel, der in Echtzeit Staumeldungen verarbeiten und in der Routenplanung umsetzen soll. Oder auch SD-Kartenslots, mithilfe derer sich weiteres Kartenmaterial einsetzen lässt. Bluetooth ist ebenfalls kein Muss, aber eine gute Sache, wenn Navi und Handy kompatibel sind und man das Navi entsprechend als Freisprechanlage nutzen kann. Man kann damit auch Informationen zu Blitzern und anderen Dingen herunterladen.
Beim zweiten Punkt wäre eine MP3-Player Funktion zu nennen, die sehr nützlich ist, wenn sowas nicht direkt im Autoradio integriert sein sollte. Das Anschauen von Videos ist teilweise auch möglich, so dass für Abwechslung im Stau gesorgt ist, falls man doch mal in einem landen sollte. Einige Hersteller haben sogar Führer und Informationen zu Hotels und Restaurants mit eingebaut, so dass man sich diesbezüglich auch informieren lassen kann. Hier sind Möglichkeiten heutzutage wirklich sehr vielfältig geworden.

Wer sich also vorher gut informiert, und sich genau überlegt, für welche Routen und welche Zwecke er das Navigationssystem tatsächlich nutzen will, der findet in jedem Fall genau das Gerät, dass seinen Bedürfnissen am Besten entspricht. Schließlich haben diese Geräte mittlerweile eine solange Entwicklungsphase hinter sich, dass heutzutage wirklich gut sind. Im höherpreisigen Bereich gibt es sogar lernfähige Navigationssysteme, die Routen bis zu einer Länge von 1.000 Kilometern aufzeichnen und an den Hersteller übertragen. Dieser prüft die Routen dann und gleicht sie kontinuierlich mit dem Kartenmaterial ab, welches auf diese Weise auch von den Erfahrungen der Nutzer profitiert und immer auf dem aktuellsten Stand gehalten wird.

Eine Stellungsnahme zu “Mit dem richtigen Gerät ans Ziel – Navigationssysteme”

  1. Komm grad hier vorbei, schöne Idee find ich

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